Berliner Naschmarkt im Schnee

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Bei der Erwähnung des Namens Naschmarkt denke ich eigentlich immer an Wien, wo dieser eine feste Größe für frische Lebensmittel und Spezialitäten aus aller Welt ist. Neuerdings ist der Naschmarkt aber auch in Berlin verbreitet und findet seit längerem in einer Markthalle in Kreuzberg statt (Eisenbahnstraße 42). Geboten werden Köstlichkeiten aller Art mit Schwerpunkt auf süßem Naschwerk, dass von Schokoladen und Pralinen über diverse Torten, Kuchen und Plätzchen bis zu Spezialitäten wie Macarons oder Vanille Marshmellow reicht. Für Leute, die lieber dem salzigen Geschmack frönen, hat dieser Markt ebenfalls einiges zu bieten: Z.B. Spanische Tapas, Weine, Austern oder Fischspezialitäten.
Initiiert wird dieser kleine Traum eines jeden Freundes guten Essens von Pamela Dorsch and Udo Tremmel seit 2011. Zusätzlich haben sich die beiden mit Slow Food Berlin zusammengetan, die höchste Qualität aller angebotenen Produkte garantieren.  Der Naschmarkt findet mehrmals im Jahr statt, maßgeblich mit Produzenten, Cafés, Restaurants oder kleinen Manufakturen aus Berlin und Umgebung.
Ich habe mich am Ende für den Kauf folgende Köstlichkeiten entschieden:
Eine Tarte au chocolate mit salzigen Erdnüssen und Kardamom von Tartes de Tom – Tarte au chocolate at it’s best, allerdings hätte ich mir mehr Kardamom gewünscht, den habe ich nämlich nicht herausschmecken können.
Einen traditionellen Mini Minced Pie und einen Spicy Snowman von Hudson’s, British Café und Cake Shop; besonders der Spicy Snowman hat sehr gemundet und war wunderbar knusprig
Ein Aprikosen Pinienkern Törtchen von Frau Zeller – Hier gefiel mir die überraschend vanillige Note, aber auch das Zusammentreffen von fruchtig- süßer Aprikose mit den nussigen Pinienkernen traf meinen Geschmack
 naschmarkt7Links der Minced Pie und der Spicy Snowman, oben rechts das Aprikosen-Pinienkern Törtchen, darunter die Tarte au Chocolate
Eine der kulinarische Besonderheit gab es bei Wohlfahrt Schokolade, wo man Schallplatten aus Schokolade kaufen konnte, die tatsächlich abspielbar waren! Und so dudelte plötzlich neben mir Trude Herr “Ich will keine Schokolade..” als ich geduldig bei Frau Zeller in der Schlange stand in Erwartung auf das Aprikosen Pinienkern Törtchen. Gut waren auch die Salzstäbchen aus 70% Trinitario Schokolade aus Ecuador mit 1% Meersalz, die ich am Stand probieren durfte.
naschmarkt4Der Stand von Frau Zeller, Tortenmanufaktur
Noch ein kleines Kuriosum zum Schluss: Kleine Fische  aus einer Art Waffeleisen wahlweise gefüllt mit Rotbohnen oder Süßkartoffeln von Mogu Mogu Taiyaki. Auf der Webseite von Mogu Mogu Taiyaki habe ich erfahren, dass sich dieses Gebäck Taiyaki nennt, traditionell aus Japan stammt und die Form einer Meerbrasse nachempfunden ist. Das hätte ich wirklich noch gerne probiert, war aber schon ausreichend mit Köstlichkeiten versorgt – hoffentlich beim nächsten Mal!
naschmarkt8Hier noch eine Reihe Nachmarkt Impressionen:

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Plätzchen zum Selber-Schmücken und Zuckerwatte bei Olivia
naschmarkt6Spanische Spezialitäten und die Weihnachtsmacaron Pyramide von Art Sucré, Pâttiserie Chocolaterie

Naschmarkt3

Mini Cupcakes von TigerTörtchen, Berlin Cupcakes und eine Mini Gugel von Olivia
naschmarkt2Die Auslage von Atelier Cacao, Schokoladen Manufaktur
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